… eigentlich fast schon ein internationales Treffen – auch mit Gruppen aus Kuba, Shanghai, Libanon, Brasilien und Mexiko. Wie immer ein Fest der Begegnung, der Kreativität, der Herzlichkeit, der Freude. Und auch der Konflikte, denn wenn Menschen aus unterschiedlichen Teilen der Welt zusammenkommen, kommen wir auch mit unseren Geschichten von Konflikten und Kriegen dieser Welt zusammen – Israel – Palästina, Russland – Ukraine, um nur zwei zu nennen.In diesem Jahr war das Treffen in Salamanca in vielerlei Hinsicht besonders. Es stand im Zeichen des 50-jährigen Jubiläums von Playback Theatre – und wir hatten das große Glück, Jo Salas und Jonathan Fox, die Gründer*innen des Playbacktheaters, noch einmal persönlich zu erleben. Beide sind mittlerweile älter und ziehen sich zunehmend aus der Öffentlichkeit zurück. Umso bewegender war es, sie dort zu sehen, ihre Worte zu hören und zu spüren, wie lebendig ihre Vision in so vielen Teilen der Welt weiterwirkt. Es war ein Moment des Dankes, der Verbundenheit und auch des Abschieds – vielleicht die letzte Gelegenheit, ihnen gemeinsam zu begegnen.Wir waren beeindruckt, wie es inmitten all der unterschiedlichen Sprachen so viel Austausch gab und Verbindendes entstehen konnte.Wir haben inspirierende Workshops besucht und neue Ideen mit nach Freiburg gebracht. Wir haben gesungen, getanzt, neue Möglichkeiten in der Musik ausgelotet, uns mit LGBTQIA+-Themen, Traumata in Playbackgeschichten und Intersektionalität beschäftigt. Mareike hat mit ihrer Trainerinnenkollegin Fra eine Homegroup geleitet und Geschichten Flügel verliehen.
Und wir durften dort auftreten. Unser Thema: mov(ing mo)ments. Es war wirklich sehr moving / bewegend – Geschichten von Verrat und dem Zurückfinden ins eigene Leben, von den dunklen Seiten in uns, denen wir manchmal sogar Namen geben, bis wir mit ihnen klarkommen, vom Lieben, das größer wird, wenn wir es teilen, von …Wir sind sehr reich zurückgekommen.